Sharp Trommeln

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Fotoleitertrommeln für Laserdrucker

Ein Laserdrucker ist ein komplexes Gerät. Im Gegensatz dazu wirken Nadeldrucker und Tintenstrahldrucker geradezu antiquiert. Das mag auch daran liegen, dass der Laserdrucker die modernste dieser drei Kategorien darstellt und gerne als bessere Alternative zum Tintenstrahldrucker gesehen wird. Ob das stimmt, muss jeder für seine Zwecke selbst entscheiden, grundsätzlich gilt die Faustformel, dass Laserdrucker schneller und günstiger drucken können, allerdings gerade bei Bildern und Fotos nicht die optimale Qualität liefern.
Abschreckend ist für viele der hohe Preis eines Laserdruckers, im Vergleich zum Tintenstrahl-Drucker. Warum die Anschaffung teurer, die einzelnen Farbkartuschen aber günstiger sind, leuchtet vielen nicht ein, und die Gründe dafür liegen in der Funktionsweise des Laserdruckers versteckt.

Anders als beim Tintenstrahldrucker wird keine Tinte auf das Papier aufgetragen, sondern der sogenannte Toner, ein feines Farbpulver. Dass dieses eine andere Handhabung benötigt als eine Flüssigkeit ist dann natürlich klar.
In einem komplexen Verfahren wird dieser Toner dann nämlich elektrisch negativ geladen. Gleichzeitig wird eine so genannte Fotoleitertrommel negativ aufgeladen, auf die der Toner aufgetragen werden soll. Dazu wird mithilfe eines Lasers das zu druckende Bild quasi auf die Trommel projiziert, und an den Stellen, an denen der Laser auftrifft, wird diese entladen. Das sorgt dafür, dass an diesen Stellen der Toner haften bleiben kann. Anschließend wird ein positiv geladenes Papier über die Trommel gezogen, auf das dann der Toner übertragen wird. So entsteht am Ende ein fertiges Druckbild.
Entsprechend wichtig ist allerdings diese Trommel für den Druck. Sie ist sozusagen das Herzstück eines Laserdruckers. Und leider sehr empfindlich und zumeist in ihrer Lebensdauer begrenzt. Die Beschichtung dieses Bauteils wird nämlich mit jedem Druckvorgang belastet und irgendwann treten dann eben Schäden auf. Kleinere Verschmutzungen ließen sich noch vergleichsweise einfach entfernen, aber wenn die Trommel beschädigt ist, muss sie ersetzt und ausgetauscht werden. Dabei sollte man immer wissen, was für eine Trommel im eigenen Drucker überhaupt verbaut ist.

Einwegtrommeln

Die einfachsten Fotoleitertrommeln sind Einweg-Produkte der simpelsten Sorte und halten nicht allzu lang, meist etwa solange wie eine Tonerkartusche selbst. Um den dauerhaften Austausch von Trommeln im Gerät zu vermeiden, werden Einwegtrommeln deshalb häufig direkt mit den Kartuschen verbaut. Das erlaubt es, Kartusche und Trommel gleichzeitig in einem Handgriff zu wechseln. Das spart Mühe und Zeit, aber belastet auf Dauer den Geldbeutel, denn in jeder einzelnen Kartusche muss ja die gesamte Trommeleinheit zusammen mit dem sogenannten Entwickler verbaut sein. Das steigert den Preis gegenüber Kartuschen, die ohne Trommeleinheit auskommen.

Semipermanente und permanente Bildtrommeln

Semipermanente Fotoleitertrommeln zum Beispiel haben eine deutlich höhere Haltbarkeit als Einwegtrommeln. Das liegt an einer dickeren, besseren Beschichtung, die länger abgearbeitet wird. Das bedeutet gleichzeitig, dass diese Trommeln mehrere Kartuschen, durchaus fünf oder sechs, lang überlegen und nicht mit ihnen zusammen sondern separat verbaut sind. Das hat eindeutig den Vorteil, dass nicht pro Kartusche eine neue Trommel hergestellt und verbaut werden muss, aber obendrein spart man sich hierdurch sogar ein ganzes Bauteil: Die Entwicklereinheit. Durch die verbesserte Konstruktionsform kann diese fest verbaut bleiben und muss nicht in der Kartusche sitzen. Weil sich diese Einheit nicht abnutzt, ist das ein enormer Vorteil. Zusammen mit der längeren Haltbarkeit sorgt das auf mittlerer Distanz für eine effektive Senkung der Druckkosten im Vergleich zu einem Drucker, der mit Einwegtrommeln funktioniert.
Noch effektiver sind nur so genannte permanente Trommeln. Diese lügen bei ihrem Namen nicht, sondern halten zumeist solange, wie der Drucker selbst. Mit bis zu 300000 Drucken dauert es eine ganze Weile, bis bei diesen Geräten Schäden auftreten. Bewerkstelligt wird das durch eine Beschichtung aus amorphem Silizium, die enorm widerstandsfähig ist.
Allerdings bringen diese Systeme auch eine ganze Menge an Nachteilen mit sich. So gibt es quasi keine einzelnen permanenten Trommeln im Handel zu erstehen, so dass keine Ersatzteile besorgt werden können, falls es nötig wird. Und auch der Konstruktionspreis ist deutlich höher, so dass erst auf lange Zeit Ersparnisse im Bezug auf die Druckkosten möglich sind. Aufgrund dieser Nachteile und des resultierend geringen Bedarfs beim Kunden wagen sich nur wenige Hersteller an solche Geräte, hauptsächlich werden Drucker mit permanenten Bildtrommeln von Kyocera hergestellt.

Sharp

In dieser Kategorie finden Sie von Sharp hergestellte Fotoleitertrommeln. Die Firma Sharp kennen viele aus dem modernen Schulunterricht, bei dem ab der achten Klasse wissenschaftliche Taschenrechner eingesetzt werden. Und tatsächlich waren Taschenrechner ein frühes Betätigungsfeld der Firma, wobei ‚früh‘ bei einem Unternehmen, das über hundert Jahre alt ist, ein relativer Begriff ist. Das allererste Betätigungsfeld des Firmengründers waren immerhin Gürtelschnallen, die ohne Löcher auskamen. Über Wasserhähne, Regenschirme und Bleistifte landete das Unternehmen, damals noch unter dem Namen ‚Hayakawa Electric‘ bei Fernsehern an, die dann unter dem heute bekannten Namen Sharp vertrieben wurden.
Ab hier erweiterte sich der Produktionsbereich immer weiter in Richtung Elektronik und umfasste bald gewaltige Bereiche. Von Unterhaltungstechnologie über weiße Ware bis hin zu Solarmodulen war alles vertreten. Und bis heute ist Sharp ein führender Technologie- und Elektronikhersteller auf dem gesamten Globus.