Samsung Trommeln

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Hochwertige Samsung Druckertrommeln

Die Firma Samsung

Das heute weltweit bekannte Unternehmen Samsung hat ursprünglich als Lebensmittelhandelsgeschäft begonnen. Für Äpfel und Birnen ist es heute aber freilich nicht mehr bekannt sondern vielmehr durch seine Unterhaltungselektronik. Jeder Firmenanteil, der sich mit Nahrung befasste, ist heute von der Unternehmensgruppe getrennt.
Ende der Sechziger begann dann der Aufbau von Samsung Electronics, dem heute wohl bekanntesten Teil der Unternehmensgruppe. Zunächst erkannte man das Potential in der Unterhaltungselektronik und diesem Weg ist Samsung auch bis heute treu geblieben. Bekannt ist das Unternehmen vor allem für seine Mobiltelefone und Fernseher, aber auch im Büro haben Geräte von Samsung Einzug gehalten.
Schon bei seinen Fernsehern für Farbtiefe und Bildqualität bekannt, ist auch das Ziel der Druckertechnologie des Konzerns, präzise und hohe Qualität an den Tag zu legen. Dafür sind daher auch die Laserdrucker von Samsung bekannt.
Wenn Sie also ein solches Gerät in Ihrem Büro stehen haben, haben Sie schon eine gute Wahl getroffen.
Aber auch das leistungsfähigste Gerät muss von Zeit zu Zeit gewartet werden und bei Laserdruckern äußert sich das in der Meldung ‚Bitte Trommel wechseln‘.
Aber was ist denn diese ominöse Trommel überhaupt?

Bildtrommeln

Die so genannte Fotoleitertrommel wird häufig mit der Tonerkartusche oder gar dem Toner selbst verwechselt. Das ist gar nicht so ein falscher Gedankengang. Druckertrommel und Toner hängen eng miteinander zusammen. Beim Toner handelt es sich um die Farbe des Laserdruckers. Anders als beim Tintenstrahldrucker ist das aber eben keine Tinte sondern ein sehr feines Farbpulver, das mithilfe von elektrischen Ladung auf das Papier gebracht wird. Dazu wird einerseits der Toner geladen, und andererseits die Trommel. Diese wird durch einen Laser beschrieben, der zuvor sozusagen das zu druckende Bild auf die Trommel malt. An diesen ‚bemalten‘ Stellen wird die Trommel jetzt elektrisch geladen, so dass der Toner an diesen Stellen haften bleibt.
Wenn nun das Papier durchgezogen wird, wechselt der Toner von der Trommel eben darüber und das Druckbild entsteht. Die so genannte Entwicklereinheit verfestigt den Toner jetzt mithilfe von Druck und Hitze, dabei wird das Papier kurzzeitig auf bis zu 200 Grad aufgeheizt, und fertig ist der Ausdruck. Dieses Verfahren ist im Übrigen der Grund dafür, dass der Druckvorgang bei einem Laserdrucker nicht abgebrochen werden kann.
Sie kennen es vielleicht, wenn Sie das Dokument, das Sie drucken noch einmal überfliegen, und einen Fehler entdecken, oder der Druck aus anderen Gründen beschädigt ist, brechen Sie ihn einfach ab und Ihr Tintenstrahldrucker stellt sofort seine Arbeit ein. Da ein Laserdrucker aber das gesamte Bild bereits im Vorhinein speichert und dann druckt, kann er eben das nicht tun. Aus dem gleichen Grund bereitet ein Laserdrucker den Druck häufig auch etwas länger vor.
Bereits in dieser vereinfachten Darstellung erscheint die Fotoleitertrommel also als wichtiges Teil oder gar Herzstück des Laserdruckers. Entsprechend heftig sind die Konsequenzen, wenn sie beschädigt oder verschmutzt werden sollte. Nahezu sofort sind die Ausdrucke unbrauchbar. Dabei ist die Bildtrommel eines Druckers ein Verbrauchsgut, das sich immer weiter abnutzt. Die Beschichtung wird bei jedem einzelnen Druckvorgang leicht abgetragen und irgendwann ist die Trommel somit nicht mehr nutzbar und die oben erwähnte Meldung erscheint.
Da es sich aber um ein sehr empfindliches Bauteil handelt, birgt der Wechsel einige Risiken. So kann schon ein Fingerabdruck oder der Kratzer eines Fingernagels auf der Walze der Trommel die Druckqualität mächtig beeinträchtigen. Zwar ist mit ein wenig Geschick und Vorsicht der Austausch kein Problem, aber trotzdem versuchen viele Hersteller, diesen Vorgang zu vermeiden.
Dazu hat sich ein System von so genannten Einwegtrommeln durchgesetzt.

Einwegtrommeln

Einwegtrommeln sind Bildtrommeln mit kurzer Lebensspanne, die direkt in der Tonerkartusche verbaut werden. Der Vorteil ist offensichtlich: so spart man sich einen komplizierten Handgriff und die Haltbarkeit von Trommel und Toner kann aufeinander abgestimmt werden. So wird einfach jedes Mal, wenn die Kartusche ersetzt wird auch die Bildtrommel samt Entwicklereinheit ersetzt. Drucker, die so ein System benutzen, sind in der Anschaffung obendrein günstiger, weil sie einfacher gebaut sind. Dafür sind die einzelnen Kartuschen offenkundig teurer, weil pro Kartusche nicht nur Toner eingefüllt, sondern auch Trommeleinheit und Entwicklereinheit verbaut werden müssen. Eben das sorgt auch dafür, dass solche Kartuschen nur schwierig zu recyceln bzw. wiederzuverwerten sind. Zwar haben einige Firmen sich darauf spezialisiert, leere Kartuschen anzukaufen und wieder aufzufüllen; solche Refill-Kartuschen sind aber deutlich einfacher herzustellen, wenn nicht noch obendrauf neue Bildtrommeln verbaut werden müssen. Das sorgt auch bei Rebuilt-Produkten und Refill-Kartuschen für höhere Preise und ist zusätzlich auf für die Umwelt alles andere als gesund. Denn alleine die Tonerreste, die in einer Kartusche zurückbleiben können nicht weiterverarbeitet werden und auch die Bildtrommeln können nicht wiederverwertet werden.
Wer also seinen Geldbeutel und vielleicht auch die Umwelt schonen will, sollte sich eine Alternative suchen. Und diese finden sich in permanenten bzw. semipermanenten Fotoleitertrommeln.

Semipermanente und permanenten Fototrommeln

Permanente Fototrommeln bilden die Königsklasse der Lebensdauer, denn wie der Name es schon sagt, halten diese Trommeln ein Leben lang. Zumindest das des Druckers. Mit bis zu 300.000 Druckseiten halten sie etwa das 60-Fache einer Einwegpatrone aus. Diese Qualität kostet aber natürlich auch entsprechend viel und scheint sich nur für wenige zu lohnen. Daher werden diese Trommeln fast ausschließlich von Kyocera hergestellt und vertrieben. Der Mittelweg zwischen Einweg und permanent wird von der sogenannten semipermanenten Trommel gebildet. Sie muss zwar hin und wieder gewechselt werden, hält aber trotzdem deutlich länger als eine Einwegpatrone, dank dickerer und widerstandsfähigerer Beschichtung. Das schont nach einer relativ kurzen Zeit bereits den Geldbeutel, weil nicht nur die Original-Kartuschen sondern auch die Refill-Kartuschen einfacher herzustellen sind, da die Trommel dieses Mal separat verbaut ist. Der etwas höhere Preis des Druckers wird so durch niedrigere Druckkosten ausgeglichen.
Und wenn dann die Trommel irgendwann gewechselt werden muss, ist das kein so großes Problem wie viele glauben. Ein paar einfache Handgriffe, bei denen darauf geachtet wird, die Walze nicht zu berühren und es sollten keine Probleme entstehen. Mit etwas Vorsicht kann auch ein Techniklaie mit zwei linken Händen diese Aufgabe durchaus bewältigen.
Wer also Umwelt und Brieftasche schonen will, setzt auf Drucker, die mit semipermanenten Trommeln arbeiten.