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Hochwertige Druckertrommeln von Top-Herstellern

Viele Leute glauben, dass Tonerkartuschen und Bildtrommeln eines Laserdruckers ein und dasselbe sind, oder verwechseln diese miteinander. Das ist nicht allzu unverständlich, denn beide Bauteile sind von essentieller Wichtigkeit für die Funktionsfähigkeit des Druckers.
In der Tonerkartusche wird offensichtlich der sogenannte Toner aufbewahrt, bei dem es sich um die Farbe handelt, die der Laserdrucker verwendet. Es ist allerdings keine Tinte sondern ein feines Farbpulver, das in einem komplexen Verfahren auf das Papier aufgetragen wird, und hierfür wird die Fotoleitertrommel so wichtig. Der Name spricht hierbei Bände. Die Fotoleitertrommel leitet das zu druckende Bild auf das Papier. Dafür wird zunächst das Druckbild mithilfe eines Lasers auf die Trommel ‚projiziert‘ . An den Stellen, an denen später Farbe aufgetragen werden soll, wird die Trommel elektrisch geladen. Der Toner bindet sich jetzt zunächst an die Trommel und wird dann auf das Papier übertragen wenn dieses durch den Drucker gezogen wird. Danach wird er mit Hitze und Druck von der Entwicklereinheit fixiert und fertig ist der Ausdruck.
Dabei ist ungemein wichtig, dass die Trommel intakt und sauber ist. Schon kleine Kratzer oder Verschmutzungen können das Druckbild drastisch verschlechtern.
Gerade, wenn die Trommel ausgetauscht werden muss, was von Zeit zu Zeit vorkommen kann, können solche kleinen Schäden leicht auftreten. Ein Fingerabdruck, ein Kratzer von einem Fingernagel. Kleine Verschmutzungen können leicht entfernt werden, aber trotzdem ist es ärgerlich, wenn das neue Ersatzteil durch einen kleinen Anwenderfehler unbrauchbar wird. Zwar ist es nicht sehr schwierig, eine solche Trommel zu tauschen, aber trotzdem haben sich viele Hersteller eine Möglichkeit überlegt, den Austausch überflüssig zu machen.
Dafür gibt es so genannte Einwegtrommeln.

Einwegtrommeln

Diese Einwegtrommeln werden direkt in der Tonerkartusche verbaut und haben somit den großen Vorteil, dass jedes Mal, wenn die Kartusche gewechselt wird, auch die Trommeleinheit ausgetauscht wird. Somit spart man sich nicht nur einen Handgriff pro Wechsel und vereinfacht damit sein Zeitmanagement sondern spart sich auch in der Anschaffung des Druckers bares Geld. Denn Drucker, die Einwegtrommeln verarbeiten, sind deutlich günstiger als welche, die sogenannte semipermanente Trommeln verwenden. Leider gleichen sie das durch einen höheren Preis pro Kartusche aus. Denn wenn in jeder Kartusche auch noch die Trommel samt Entwicklereinheit verbaut werden muss, steigen die Produktionskosten und damit auch der Preis. Gleichzeitig ist eine Wiederverwertung nur schwerlich möglich. Einfache Tonerkartuschen können recht leicht wieder mit Toner aufgefüllt und somit erneut verwendet werden. Solche, in denen Einwegtrommeln verbaut sind, sind genau deswegen aber deutlich schwieriger zu erneuern. Denn statt nur neuen Toner einzufüllen müsste auch eine neue Trommel eingesetzt und eine neue Entwicklereinheit verbaut werden. Es gibt zwar Firmen, die auch solche Kartuschen wiederaufbereiten, zu so genannten Rebuilt-Kartuschen, allerdings ist das recht unrentabel und die entstehenden Produkte stellen keine große Preisersparnis gegenüber neuwertigen Original-Kartuschen dar. Und auch die Umwelt ist mit solchen Kartuschen unzufrieden. Denn der Toner alleine stellt schon eine hohe Belastung dar, weil er nicht weiterverarbeitet werden kann, aber sowohl bei Bildtrommel als auch bei Entwicklereinheit ist das ähnlich. Diese Bauteile können nicht aufbereitet werden und müssen in die Stoffverwertung gegeben werden, landen aber viel häufiger in Müllverbrennungsanlagen. Das belastet die Umwelt, weil jedes dieser Teile immer und immer wieder für jede einzelne Kartusche neu produziert und verbaut werden muss.
Wer also seinen Geldbeutel und möglicherweise gleichzeitig auch noch die Umwelt schonen will, sollte auf Drucker mit einer Alternativtechnologie setzten.

Semipermanente und permanente Fotoleitertrommeln

Am ehesten bieten sich permanente Trommeln an. Diese stellen sozusagen die ultimative Druckertrommel dar, die ein Leben lang halten soll. Meist endet das Leben des Druckers vor der Trommel. Der Grund dafür ist eine Beschichtung aus amorphem Silizium, die sich kaum abträgt. Ein Drucker, der eine solche Trommel beinhaltet muss nur hin und wieder mit neuem Toner versorgt werden und das war’s. Da der Preis für ein solches Gerät allerdings sehr hoch ist und noch einige Nachteile dazu kommen, werden solche Geräte quasi nur von Kyocera hergestellt. Für den Normalverbraucher lohnen sich nämlich sogenannte semipermanente Trommeln deutlich mehr. Diese müssen zwar von Zeit zu Zeit gewechselt werden, dafür sind die Drucker einerseits nicht so teuer in der Anschaffung, wie solche mit einer permanenten und auf der anderen Seite sind auch die einzelnen Kartuschen preisgünstiger, weil keine Trommel in diese eingesetzt werden muss. Zusätzlich dazu muss der Entwickler nicht ausgetauscht werden. Bei Einwegtrommelkartuschen ist dieser mit verbaut aber eigentlich kein Abnutzungsgegenstand. Somit spart man sich quasi mit jeder einzelnen Kartusche ein ganzes Bauteil. Das tut nicht nur der Umwelt sondern auch dem Geldbeutel gut, denn die Druckkosten sind auf diese Weise geringer. Damit rentiert sich ein Gerät mit semipermanenten Trommeln, die erst nach fünf bis sechs verbrauchten Tonerkartuschen ausgetauscht werden müssen, recht schnell.
Und mit etwas Vorsicht ist dieser Wechsel trotz der Empfindlichkeit der Geräte kein Problem.