Sharp Toner

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Sharp und seine Laserdrucker(u. Toner)

Die Firma Sharp ist mit Sicherheit vielen von uns ein Begriff, aber mit Sicherheit wissen nur die wenigsten, dass der Siegeszug des japanischen Unternehmens 1912 mit Gürtelschnallen begann. Diese brauchten keine Löcher im Gürtel und können bis heute als innovativ gelten. Ebenso innovativ sind die anderen frühen Felder, die die Firma besiedelte. Mechanische Bleistifte, die angeblich den Unternehmensnamen begründen (Ever-Sharp Pencil), und bald Radios, ab den 30ern starteten dann Experimente zum Fernsehen.
Über Tischrechner kam die Produktion dann bald zur Bürotechnik und heute steht in vielen Büros ein leistungsfähiger Drucker von Sharp.
Meist handelt es sich dabei um Laserdrucker, da diese höhere Aufkommen verarbeiten können als beispielsweise Tintenstrahldrucker. Über Nadeldrucker muss man da wohl gar nicht mehr reden, diese sind nicht gerade für ihre Geschwindigkeit bekannt. Laserdrucker hingegen bieten die höchste Geschwindigkeit der verfügbaren Drucker. Auch große Multifunktionsgeräte arbeiten meist mit der Technologie der Laserdrucker.
Ausschlaggebend hierfür ist der Toner, der Farbstoff, den der Laserdrucker verwendet. Dabei handelt es sich nicht um eine Flüssigkeit sondern um ein sehr feines Farbpulver, das deshalb deutlich andere Eigenschaften besitzt als Tinte.
Damit kann also auch ganz anders gearbeitet werden. So wird nicht Zeile für Zeile gedruckt sondern immer die ganze Seite auf einen Schlag verarbeitet.
Dafür wird eine sogenannte Fotoleitertrommel verwendet. Diese überträgt das Bild mit einer Rotation auf das Papier. Zunächst muss sie aber wissen, an welchen Stellen überhaupt Farbe, also Toner, aufgetragen werden muss. Hier kommt der namensgebende Laser des Laserdruckers ins Spiel: Er ‚malt‘ das Druckbild auf die Trommel, die dann an exakt jenen Stellen, an die später Farbe soll, elektrisch geladen wird. Mithilfe des Entwicklers wird jetzt der Toner, ebenfalls elektrisch geladen, auf die Trommel aufgebracht, so dass ein Papier das hindurch gezogen wird an genau den und nur den Stellen, die beschriftet bzw. bedruckt werden sollen, auch tatsächlich eingefärbt wird. Hierbei spielt der Entwickler gleich in doppelter Hinsicht eine wichtige Rolle. Einerseits ist er dafür verantwortlich, dass der Toner auf die Trommel kommt und somit am Ende auch aufs Papier, andererseits landet der Entwickler manchmal selbst dort. Nämlich dann, wenn es sich um so genannte Einkomponententoner handelt, in denen der Entwickler bereits mit dem Farbpulver vermischt ist. Da es sich hierbei allerdings um magnetisierte Partikel handelt, kann man sich vorstellen, dass die Farbqualität darunter zu leiden hat, wenn diese mit der Farbe vermischt werden. Daher werden solche Einkomponententoner bevorzugt in Schwarzweiß-Druckern eingesetzt. Natürlich gibt es auch spezielle Entwickler, die dann präzise auf den Toner abgestimmt werden und so dem Qualitätsverlust entgegen wirken, was leider den Preis pro Kartusche nach oben treibt. Um sich hier etwas Geld zu sparen, empfiehlt es sich, ein Gerät zu verwenden, das mit Zweikomponententoner handelt.

Hierbei werden Entwickler und Toner voneinander getrennt und in zwei Komponenten verarbeitet, daher der Name. Das sorgt im besten Fall dafür, dass der Entwickler sich gar nicht verbraucht, in jedem Fall aber, dafür, dass er am Ende nicht auf dem Papier landet. Das wiederrum sorgt dafür, dass ein günstigerer Entwickler verwendet werden kann, der nicht präzise auf den Toner abgestimmt werden muss. Somit sinkt der Preis pro Kartusche, dafür steigt häufig der Wartungsaufwand. Denn oftmals ist die Entwicklereinheit, zumindest aber die Fotoleitertrommel dann separat im Drucker verbaut und muss entsprechend auch separat ausgetauscht werden. Kein schwieriger oder sehr zeitraubender Vorgang, der aber dennoch manchmal einige Nerven raubt.