Kyocera Toner

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Toner und Laserdrucker

Wenn wir an Laserdrucker denken, denken wir alsbald an große Marken wie Brother, HP oder Kyocera. Letzterer steht hier sogar in einer Sonderrolle dar, weil es sich im Kern um den einzigen Anbieter handelt, der sogenannte permanente Fotoleitertrommeln in seinen Druckern verbaut. allgemein ist das einer der größten Namen, die man hört und denkt, wenn es um Drucker und im speziellen Laserdrucker geht. Dabei wissen nur die wenigsten, dass es sich bei Kyocera gar nicht primär um einen Hersteller und Anbieter von Bürotechnik handelt, sondern um einen Weltkonzern mit knapp 230 Tochtergesellschaften, der zu den führenden Herstellern von Photovoltaikanlagen auftritt. Für Bürotechnik ist die Tochterfirma Kyocera Document Solutions zuständig, deren deutscher Sitz in Meerbusch zu finden ist. Diese stellt neben Druckern auch beispielsweise Aktenvernichter und Software her.
Dabei sollen nicht nur die Laserdrucker mit permanenter Bildtrommel betont werden, sondern auch andere Projekte des Konzerns, die sich für den Umweltschutz einsetzten. So ging aus einer Zusammenarbeit mit der deutschen Umwelthilfe der Kyocera-Umweltpreis hervor, der mit 100 000 Euro dotiert ist und sich der CO2-Reduktion widmet. Gleichzeitig ist die Firma der Erfinder des ersten Farbtoners, der aus Biomasse produziert wird und zu 30 Prozent auf nachwachsenden Rohstoffen basiert.
Insgesamt waren im August 2014 50 Systeme der Firma mit einem blauen Engel ausgezeichnet, was davon zeugt, wie wichtig diesem japanischen Unternehmen der Umweltschutz ist.

Druckerzubehör von Kyocera

So wie Kyocera bei seinen Druckern darauf achtete, dass diese möglichst umweltfreundlich aufgebaut sind und ressourcenschonend arbeiten, so achtet das Unternehmen auch darauf, dass die Nachschubgüter, Verbrauchsprodukte wie Tinte und Toner möglichst schonend hergestellt werden. Deshalb entwickelte das Unternehmen ja auch den ersten Toner der aus Biomasse erstellt wurde und zu dreißig Prozent auf nachwachsenden Rohstoffen basiert.
Aber auch, wenn man nicht diesen Bio-Toner verwendet, sondern einen ganz normalen Laserdrucker von Kyocera im Büro stehen hat, der ganz normalen Toner verwendet, engagiert man sich ein wenig für die Umwelt, wenn man Produkte dieser Firma kauft. Denn dieses Unternehmen verzichtet bei jeglicher Verpackung auf Styropor und Kunststoff. Also kann man selbst ohne Bio-Toner die Umwelt wenigstens ein Bisschen retten.
Aber was genau ist dieser Toner überhaupt, wenn er scheinbar auch aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden kann?
Dabei handelt es sich um ein feines Farbpulver, das vom Laserdrucker anstelle von Tinte verwendet wird. In seiner normalen Form stellt es eine hohe Umweltbelastung dar, solange es nicht auf dem Papier gebunden wurde. Bei Ordnungsgemäßer Entsorgung muss man sich darum allerdings kaum Gedanken machen, zumal heute schon immer mehr Kartuschen recycelt und wiederaufbereitet werden.
Wie einfach sich dieses Vorgehen gestaltet, hängt allerdings maßgeblich von der Konstruktionsart der Kartusche ab, was wiederum Hand in Hand mit der Tonerart geht. Denn hier gibt es kleine aber ausschlaggebende Unterschiede.

Einkomponenten- und Zweikomponententoner

Unterschieden wird zwischen dem Toner in einer Komponente oder in zweien. Das bedeutet: ist der sogenannte Entwickler direkt mit dem Toner vermischt oder wird er separat aufbewahrt?
Entwickler bezeichnet dabei kleine, magnetisierte Metallteile, die dafür nötig sind, den Toner auf die Entwicklertrommel und Fotoleitertrommel zu bringen, damit dieser schließlich auf das Papier gelangt und dort verfestigt werden kann. Bei Einkomponententonern ist der Toner direkt mit dem Entwickler versetzt, so dass sich ein wenig Wartungsarbeit einsparen lässt. Der Nachteil ist jedoch dass die Farbqualität daran leidet, dass der Entwickler auch auf dem Papier landet. So kann die Echtheit von Farben verfälscht werden und die Bildqualität erheblich verschlechtert werden. Offensichtlich ist das kein Problem bei Schwarzweiß-Druckern, deren Farbspektrum auf Grautöne beschränkt ist. Aber auch für Farbdrucker gibt es mittlerweile adäquate Einkomponententoner, bei denen Entwickler und Toner so fein aufeinander abgestimmt werden, dass die Einbußen kaum mehr wahrnehmbar sind. Leider ist in beiden Fällen eine einzelne Kartusche vergleichsweise etwas teurer gegenüber einer Kartusche, in der sich nur Toner befindet. Einen solchen nennt man Zweikomponententoner, weil sich Entwickler und Toner getrennt in zwei Komponenten wiederfinden. Das sorgt für einen höheren Wartungsaufwand, weil nicht nur eine Kartusche gewechselt werden muss. Häufig ist in diesen Kartuschen nämlich auch keine Fotoleitertrommel mehr verbaut, so dass diese separat gewechselt werden muss. Vorteilhaft ist aber, dass der Entwickler sich häufig nicht mehr abnutzt, weil er nicht direkt auf das Papier aufgetragen wird. Dadurch kann bei jeder einzelnen Kartusche ein wenig Geld eingespart werden, so dass die Druckkosten insgesamt sinken und sich ein solches Modell schnell rentiert.