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Schreibmaschinen

Im virtuellen Zeitalter ist nicht nur die Handschrift vom Aussterben bedroht sondern auch die alte Bürotechnik der Schreibmaschine seit Jahren obsolet geworden.
Wozu sollte man ein Gerät benutzen, das keine Tippfehler verzeiht, wenn man alle Dokumente erst virtuell erstellen kann, sie verändern und korrigieren kann, so oft man möchte, ehe man sie mit Tinte aufs Papier presst?
Und trotzdem, obwohl die Schreibmaschine so unpraktisch erscheint, ist sie immer noch die Ikone für das Schriftstellertum. Wenn wir eine Schreibmaschine sehen, erklingt uns sofort das gleichmäßige Klacken im Ohr, das sie erzeugt, wenn auf ihr geschrieben wird. Sofort kommt uns der Gedanke an Produktivität und eine gewisse Professionalität.
Und auch, wenn lange Zeiten niemand auf ihr geschrieben hat, so gewinnt die Schreibmaschine doch wieder an Beliebtheit. Vintage ist in, und neben dem ästhetischen Äußeren, werden auch andere Vorteile der Schreibmaschine immer offensichtlicher.

Warum eine Schreibmaschine?

Neben den leidenschaftlichen Schreibmaschinennutzern, ob es sich um Zeitgenossen handelt, die selbst noch mit diesen Geräten geschrieben haben und sich nie davon lösen konnten, oder um junge Leute, die aus einem gewissen Lebensgefühl und Stil heraus gerne mit einer Maschine schreiben, haben auch Angestellte im Büro die Schreibmaschine für sich entdeckt.
Viele ziehen das direkte Tippen aufs Papier einem stundenlangen Starren auf den Bildschirm vor, auch wenn die Pragmatik ein wenig darunter leidet. Aber da es heute genug Scanner und Programme gibt, um einen so erstellten Text auch virtuell zu verarbeiten, ist es ohne weiteres möglich, ein solches Gerät auch im Büro zu verwenden.
Die Schreibmaschine zwingt ihren förmlich Schreiber dazu, sich vollständig auf das zu konzentrieren, was er abtippen möchte, denn sie verzeiht keine Fehler. Sie steigert also rein passiv die Konzentration des Benutzers, und gleichzeitig flimmert sie nicht unangenehm in den Augen. Der Druck, den man auf die Tasten ausüben muss, geht zwar bald in die Finger, aber lässt den Schreiber ein Gefühl von Echtheit erleben, das es sonst nur noch gibt, wenn mit dem Stift auf Papier geschrieben wird. Wo vermehrt der Touchscreen genutzt wird, vermisst man es, auf etwas echtem zu schreiben und auch ein bestätigendes Geräusch zu hören.

Eine geliebte Rarität

Und so tritt das vor fast dreihundert Jahren entwickelte Schreibinstrument seinen zweiten Siegeszug in die Haushalte und Büros der Republik an.
Vielerorts ist das passende Material für klassische Typenhebelmaschinen vergriffen, während anderenorts Kisten voll mit Material, vom Farbband bis zur Walze auf Dachböden gefunden werden und für wenige Euros auf dem Markt oder im Internet verkauft werden .
Echte Liebhaber suchen nach solchen Angeboten, um sich ein neues Farbband, Typenreiniger oder gar ersatzweise Typenwalzen oder Zylinder oder auch nur anderes Zubehör zu ihrer Schreibmaschine zu besorgen.
Wo keine alte Maschine geerbt oder gefunden wurde, kauft man sich gerne ältere Modelle auf dem Flohmarkt oder bestellt sich welche im Internet, wobei sich der Hersteller Olympia immer noch größter Beliebtheit erfreut.
Heute noch werden einzelne Modelle in Ländern der dritten Welt hergestellt und auch exportiert, über hundert Jahre nach dem die erste Reiseschreibmaschine Erika auf den Markt kam.
Damals war es ein Privileg, ein solches Gerät besitzen zu können, und heute ist es wieder ein Privileg, so eine alte Maschine in einemguten Zustand überhaupt noch zu finden und benutzen zu können, denn nur die wenigsten alten Modelle sind noch funktionsfähig. Selbst gebraucht sind sie daher eine beliebte Rarität.
Eine elektrische Schreibmaschine mit automatischem Papiereinzug war zwar zu ihren Zeiten modern, aber davon haben wegen der erhöhten Empfindlichkeit der Elektronik nur wenige den langen Weg durch die Zeit bis heute funktionsfähig überstanden. Deswegen finden wir heute bei den meisten Liebhabern keine elektrischen Schreibmaschinen vor, sondern Schreibmaschinen, bei denen das Papier noch ganz klassisch manuell eingeführt werden und nach jeder Zeile der Wagen zurückgeschoben werden muss.

Wenn auch Sie sich entscheiden möchten, eine Schreibmaschine in Ihrem Büro zu installieren, sei es aus der Vorliebe zu Vintage oder dem Wunsch, den Augen einen Gefallen zu tun, und sie vom Bildschirm zu lösen, dann werden Sie in unserem Online-Shop sicher fündig.
Wir bieten Olympia Schreibmaschinen an, sowohl elektronische als auch manuelle, und Modelle von Triumph-Adler, die selbst für die moderne Bürotechnik eine Ergänzung darstellen.