Laminiergeräte & Zubehör

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Laminiergeräte und Zubehör

Ob wichtige Dokumente oder liebgewonnene Familienfotos: Irgendetwas möchte jeder für die Ewigkeit verwahren. Gerade das Wissen darum, dass auf Papier gedruckte Worte nur allzu schnell verbleichen oder anderweitig beschädigt werden können, macht den Gedanken an schöne Erinnerungsfotos bitter. Der Gedanke an zerfallende Rechnungen und Kassenzettel ist zwar im ersten Moment weniger bitter, wird aber dann unangenehm, wenn das Finanzamt Auskunft über die Einnahmen und Ausgaben der letzten zehn Jahre fordert und die Ordner nicht ordnungsgemäß verstaut worden sind, und damit das Papier ausgebleicht ist, feucht geworden ist oder anderweitig beschädigt wurde. Um so ein Malheur zu vermeiden, ist es günstig, die wichtigen Dokumente zu laminieren, das bedeutet, in Folie einzuschweißen. Damit kann nicht nur jedes Papierstück nahezu unverwüstlich gemacht werden, sondern auch gegen Fälschungen gesichert werden. Aus diesem Grund sind heutzutage Laminiergeräte fester Bestandteil der Bürotechnik .
Beides ist dabei abhängig von der verwendeten Foliendicke, die in Mikron (mic) angegeben werden. Angefangen bei 80 mic können Fotos oder Dokumente geschützt werden, die ohnehin ordentlich verwahrt werden. Ausweise oder häufig frequentierte Schriftstücke wie Speisekarten werden üblicherweise bei bis zu 125 mic eingeschweißt, um zu gewährleisten, dass weder irgendein Dreck durchdringen kann, noch eine Ausbleichung auch nur im Ansatz statt finden kann, und gegen ungewollte Knicke gesichert sind so dick ummantelte Dokumente ebenfalls.
Wer sich nun also, für den privaten oder gewerblichen Betrieb, ein solches Laminiergerät anschaffen will, wird sich mit einer unheimlichen Menge von Laminiergeräten konfrontiert werden, die es zu kaufen gibt. Um eine richtige Entscheidung zu treffen, gilt es natürlich, den Zweck der Maschine auszumachen und einzuschätzen, wie leistungsfähig sie sein muss. Dabei gibt es einige Punkte zu beachten, egal ob man Laminiergeräte von Fellowes , Olympia oder Leitz kauft.

Kompatibilität:

Zunächst einmal muss man wissen, welche Größe das zu laminiderende Papier hat, ob Din A4, A3 oder A2, es gibt zwar für jede Größe ein passendes Gerät, aber es ist nicht jedes Gerät für jede Größe ausgelegt. Dabei gilt der Leitspruch, dass kleinere Formate immer genutzt werden können, nur größere eben nicht. Das bedeutete, dass Flyer in A6 Größe auch von einer Maschine die für Din A4 ausgelegt ist, laminiert werden können, aber ein Plakat, das größer als Din A4 ist, nicht in ein solches Gerät passt. Damit muss man sich nur klar darüber werden, was das größte Format ist, das man sichern möchte, um eine Entscheidung zu treffen. Daraufhin muss aber auf die Folien geachtet werden, die genutzt werden können. Manche Hersteller lassen in ihren Maschinen beispielsweise nur ihre eigenen Folien zu, wobei dann beachtet werden muss, wie sich der Preis dieser Folien dann verhält. Auch gibt es Maschinen, die nur dünnere Folien verarbeiten können, und damit nicht für alle Dokumente geeignet wären. Empfehlenswert ist es, Maschinen zu nutzen, die flexibel genutzt werden können und verschiedene Folien nutzen können.

Heiß oder kalt laminieren?

Weiterhin unterscheidet man zwischen zwei Techniken beim Laminieren.
1. Das klassische Heiß Laminieren: Das in spezielle Laminierfolie gepackte Dokument wird in das Gerät gezogen, dort erhitzt und zwischen zwei bis sechs Walzen durchgezogen, wobei die Folie quasi mit dem Dokument verschmilzt. Diese Technik ist zeitaufwendig, da das Gerät erst die Betriebstemperatur erreichen muss, was mit Wartezeit verbunden ist, und das ausgegebene, laminierte Schriftstück natürlich noch sehr heiß ist. Bei solchen Geräten ist also zu beachten, wie lange es heizen muss, zwischen 2 und 8 Minuten ist alles möglich, und auch, ob die Temperatur eigenständig eingestellt werden kann. Würde man zum Beispiel eine dünne Folie zu heiß durchziehen, könnte das Dokument beschädigt werden, weil die Folie vollständig schmilzt. Eine dickere Folie hingegen braucht mehr Hitze, sonst wird sie gegebenenfalls nicht richtig verschlossen.
2. Das schnellere Kalt Laminieren: Bei dieser Technik wird statt mit Hitze mit Druck gearbeitet. Die Enden der Folie werden mit hohem Druck gegeneinander gepresst und so verbunden. Der Vorteil an dieser Technik ist natürlich die Geschwindigkeit. Weder muss das Gerät aufheizen noch das Dokument abkühlen und auf diese Weise können schneller mehr Dokumente verarbeitet werden. Dabei ist auch zu beachten, dass, weil keine Hitze benutzt wird, das Gerät auch nicht Überhitzen kann. Bei Geräten zum Heißlaminieren ist ein Hitzeschutz nahezu unabdinglich. Gleichzeitig verschmilzt die Folie nicht mit dem Papier, was dafür sorgt, dass sie einfach und rückstandslos entfernt werden kann. Daraus resultiert aber der Nachteil, dass die Folie nicht immer zu hundert Prozent dicht ist und damit Beschädigungen, gerade Wasserschäden, bis ans Dokument durchdringen können .

Geschwindigkeit:

Die Dauer eines Laminiervorgangs ist durchaus interessant und wichtig, je nach dem, wieviele Dokumente laminiert werden sollen. Die Geschwindigkeit beim Laminieren wird in Millimetern pro Minute angegeben und die langsamsten Geräte haben dabei Werte von knapp 200 mm pro Minute. Empfohlen werden grundsätzlich etwa 300 mm pro Minute, was ungefähr einer Din A4 Seite entspricht, und für geringen Gebrauch durchaus geeignet ist. Wenn hingegen viele Dokumente schnell laminiert werden müssen, wie beispielsweise bei einer Tätigkeit im Büro oder in einer Kanzlei, sollten Geräte ab 450 mm pro Minute genutzt werden, die Höchstwerte liegen bei etwa 800 mm pro Minute. Solche Werte ergeben gleichzeitig nur Sinn, wenn die Maschinen einen Hitzeschutz haben und damit eine Überhitzung ausgeschlossen ist, sonst müssen regelmäßige Pausen gemacht werden, was wiederum der Geschwindigkeit einen Abbruch tut.

Extras:

Neben diesen grundlegenden Eigenschaften kann es attraktiv sein, ein Gerät zu nutzen, das ein paar sinnvolle Extras verbaut hat. So gibt es Maschinen, in denen ein Foliensensor angebracht ist, der automatisch erkennt, ob eine Folie bzw. das Dokument darin verrutscht ist, und damit ein schiefes Ergebnis liefern würde. Um so etwas zu vermeiden, gibt es auch Folieneinschübe, die dafür sorgen, dass die Dokumente sehr gerade in das Gerät eingegeben werden. Wie bereits ist ein Hitzeschutz nahezu unabdinglich, aber weitere Funktionen wie eine Antiblockierfunktion erscheinen auch sehr praktisch. Solche Spielereien sind aber natürlich auf teure Geräte beschränkt und lohnen sich ohnehin nur bei Geräten, deren Grundfunktionen ausreichend für den gewollten Zweck sind. Bekannte Hersteller wie Fellowes oder Olympia achten bei ihren hochwertigen Geräten darauf, dass all diese Punkte vereint werden.

Fazit:

Entscheidend für die Qualität der Laminierung ist also die Technik, ob heiß oder kalt laminiert wird, und auch die Anzahl der verwendeten Rollen im Gerät ist interessant. Je mehr, desto präziser wird die Folie verarbeitet. Dazu kommt die Qualität der Einstellungen, ob die Temperatur manuell geregelt werden kann und ob Folien in jedem mic Bereich verwendet werden können. Wenn das alles gewährleistet ist, muss abschließend geklärt werden, wie schnell die Maschine arbeiten muss, um ihren Ansprüchen gerecht zu werden. Dann steht der erfolgreichen Arbeit mit einem Laminiergerät nichts mehr im Weg, egal für welchen Zweck laminiert werden muss. In unserem Shop finden Sie nicht nur Laminiergeräte, sondern auch hochwertige Laminierfolie von 80 mic bis zu 250 mic . Also alles, was Sie für den Schutz Ihrer wichtigen Dokumente benötigen!