Bindegeräte & Zubehör

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Bindegeräte und Zubehör

Seit der Erfindung des Buchdruckes durch Guttenberg stieg nicht stetig nur die Menge an gedruckten Büchern und Zeitschriften sondern damit einher geht auch die Notwendigkeit, diese Papiermengen zu binden, um überhaupt ein Buch zu erstellen. Seit der Computer dann wiederrum Einzug in Büro und Haushalt gehalten hat, ist das Druckaufkommen durch die digitalen Dokumente noch weiter gestiegen und immer mehr Privatpersonen oder auch Firmen wollen gerne darauf verzichten, ihre Dokumente in einer Druckerei oder mindestens einem Copyshop drucken und binden zu lassen.

Arten von Bindegeräten

Zu diesem Zweck werden verschiedene Geräte angeboten, die es erlauben, kleinere Mengen an Papier zusammenzuheften, um entweder die Übersicht zu verbessern, ein echteres Gefühl beim Durchblättern zu erzeugen oder den professionellen Eindruck zu verstärken. Diese Bindegeräte sind längst wichtiger Teil der Bürotechnik geworden. Dabei wird vor allem zwischen den verschiedenen Arten von Bindegeräten unterschieden, die sich durch unterschiedliche Vorgehen definieren, dazu zählen Stanzungen, die mit Draht- oder Plastikbindungen kombiniert werden, oder auch Thermobindungen, die mit Kleber funktionieren.

Die meisten Geräte sind dabei mechanischer Natur. Sie sind leicht aufzubauen und funktionieren über manuelle Handgriffe, die selbst ein Laie schnell erlernt. Das gewöhnlichste Vorgehen ist dabei die Stanzung, bei der zunächst Löcher in den eingeführten Papierstapel gestanzt werden, um danach mit einem zweiten Handgriff einen Draht aus Metall oder Plastik zur Befestigung zu verwenden. Dieser ist meist spiralförmig und erzeugt das klassische Bild des Collegeblocks, dem das Ergebnis dieser Bindung auch sehr ähnelt. Dabei sind die meisten Geräte für Papier der Größe Din A4 gedacht, wobei auch einige für Din A3 geeignet sind. Bei dieser Drahtkammbindung kann das fertige Dokument flach auf den Tisch gelegt werden und bleibt dabei offen liegen. Nur bei einem solchen Verfahren kann ein Blatt also um 360 Grad gewendet werden.
Nicht mechanisch sondern elektrisch funktionieren Thermobindegeräte, die spezielle Thermobindemappen benötigen, in die der Papierstapel eingelegt wird, der gebunden werden soll. Wenn die Kanten präzise übereinander liegen, wird der Umschlag in das Gerät eingeführt, das mit Hilfe von Hitze einen speziellen Kleber im Umschlag zum Schmelzen bringt, der daraufhin natürlich das Dokument fixiert und auf diese Weise bindet. Der Nachteil gegenüber der Stanzung ist vor allem, dass die einzelnen Seiten nicht vollständig umgeblättert werden können, sondern wie in einem Taschenbuch fixiert sind. Daraus ergibt sich aber auch der größte Vorteil dieser Thermobindung: Das Dokument ist im Binderücken so fest, dass es nur mit Mühe möglich ist, eine Seite zu entfernen, so dass das unabsichtlich kaum geschehen kann.
Gleichzeitig wird ein solches Gerät nur per Knopfdruck bedient, was noch einmal deutlich einfacher ist, als ein Stanzgerät, das häufig auf Körperkraft zurückgreift. Verwendet wird dieses Vorgehen vor allem, wenn viele Dokumente gebunden werden sollen, die auch per Post verschickt werden sollen, da eine solche Bindung deutlich flacher ist, als eine Bindung per Draht oder Plastik und somit keinen größeren Postumschlag benötigt.

Vorteile von Bindegeräten

Wenn viele Dokumente organisiert werden müssen, für Präsentationen ein professionellerer Eindruck erzeugt werden soll oder einfach die Übersicht fehlt, bietet es sich an, ein Bindegerät zu beschaffen. Die Bindung von Dokumenten bietet einige Vorteile. Mit nur wenigen Handgriffen kann eine bessere Übersicht geschaffen werden, ohne einen großen Aufwand zu betreiben. Gleichzeitig werden einzelne Blätter davor geschützt, verloren zu gehen und fixierte Stapel an Papier können auch deutlich besser verwahrt werden.

Ob es sich um Personalakten, wissenschaftliche Arbeiten oder einfache Listen handelt: Besser als sie einfach zusammenzutackern ist es, ein professionelles Bindegerät zu verwenden. Dabei können einfache Geräte schon bis zu 15 Seiten binden, während Geräte in mittleren Preisklasse etwa 30 Seiten verarbeiten können. Die Hochleistungsgeräte, die Druckereien verwenden, haben sogar Bindekapazitäten von mehreren hundert Seiten. Um also Ordnung, Übersicht oder Professionalität zu erzeugen; ob es sich um geschäftliche Dokumente handelt, oder wissenschaftliche Arbeiten: Wer einmal seine Dokumente selbst und einfach gebunden hat, wird diesen Vorteil nicht missen möchten.

Worauf zu achten ist

Jede Art von Bindegerät bietet seine eigenen Vorteile. Während eine Thermobindung vollständige Sicherheit garantiert, fehlt es ihm an der Flexibilität, die eine so genannte Clickbindung, eine Bindung mit Draht oder Plastik bietet. Eine Bindung per Draht und Stanzung kann jedoch recht einfach reißen, so dass häufig mit Lochverstärkungen gearbeitet wird, wenn ein Dokument lange halten soll. Stilvoll gestaltet sich der Einsatz von Ösen, durch die dann eine Schnur oder dünnes Seil gezogen wird.
Bei jeder dieser Arten, sein Papier zu binden, ist allerdings auf verschiedene Gesichtspunkte zu achten. So muss bei der Thermobindung beispielsweise nicht nur die Qualität des Klebers stimmen, um das Dokument nicht zu ruinieren, sondern auch eine gewisse Abkühlzeit beachtet werden. Hingegen ist beim Stanzen die Zahl der gestanzten Löcher wichtig, um den Druck gleichmäßig zu verteilen. Auch ist die Stabilität des Drahtes oder der Plastikspirale durchaus relevant, denn wenn sie nicht ausreicht, kann der Drahtbinderücken zu unschönen Einschnitten ins Papier führen. Ein Plastikbinderücken könnte sogar reißen.
Zu beachten ist vor allem die Bindekapazität. Wenn diese nicht ausreicht, kann es nötig sein, ein einzelnes Dokument mehrmals einzulegen und in kleineren Stapeln zu binden. Dabei ist die Bindekapazität von mechanischen Geräten der von Thermogeräten meist überlegen.

In der Anwendung selbst sind diese Geräte sehr benutzerfreundlich und wenig kompliziert. Mechanische Geräte benötigen wenige Handgriffe, aber ein wenig Kraft, Thermogeräte nur wenige Knopfdrücke. Der schwierigste Anteil des Vorgangs ist es meist, die Blattränder genau übereinander zu legen, damit am Ende nicht einige Seiten unschön überstehen. Für viele ist das eine Schwierigkeit, die nur mit viel Übung zu überwinden ist.

Doch egal, was für eine Art von Gerät Sie verwenden wollen, wieviele Dokumente Sie binden möchten und ob Sie auf Stil oder Pragmatik Wert legen: Im Online-Shop von BBV-Domke-Domke finden Sie günstige Angebote mit allem nötigen Zubehör, ob Sie die Thermobindemappen für Ihr Thermogerät suchen oder die Spiralen für Ihr Plastikbindegerät.