Aktenvernichter

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Aktenvernichter günstig kaufen!

Wer heutzutage digitale Daten vernichten möchte, der verschiebt sie häufig in den Papierkorb und belässt es dabei. Doch das alleine reicht nicht aus. Genau wie in der realen Welt, könnte jemand ein zerknülltes Papier aus dem Korb entnehmen, entfalten und lesen. Und selbst, den Korb regelmäßig zu leeren reicht nicht, denn auch entfernte Daten können noch wiederhergestellt werden. Um das zu verhindern und Dateien endgültig zu löschen, werden so genannte Schredder-Programme eingesetzt, die nach ihrem realen Pendant benannt sind: Dem Schredder oder Aktenvernichter. Diese Geräte sind dafür gedacht, vertrauliche oder sogar geheime Daten, die auf monologen Datenträgern gespeichert sind, also auf Papier gedruckt oder ähnliches, sicher zu vernichten und unlesbar zu machen. Um das zu gewährleisten wird das Dokument schlicht zerschnitten.

Verschiedene Schnittverfahren

Dabei gibt es mehrere wichtige Dinge zu beachten, um sicherzugehen, dass man auch das korrekte Gerät für die Brisanz des Dokuments verwendet. Die erste Unterscheidung findet sich in den verschiedenen Schnittverfahren, die Aktenvernichter anwenden. Die beliebteste Schnittart für den privaten Gebrauch stellt der so genannte Streifenschnitt dar, bei dem ein Dokument längs in Streifen von mehreren cm Länge zerschnitten wird. Die Vorteile hieran sind die niedrigen Anschaffungskosten und der geringe Lautstärkepegel. Diese Geräte gibt es mit verschiedenen Leistungsfähigkeiten, so dass durchaus auch größere Mengen an gewöhnlichem 80g Papier geschreddert werden können. Dabei ist aber zum einen zu beachten, dass das hohe Volumen an Schnittgut schnell eine Entleerung des Auffanggefäßes nötig macht und der wohl wichtigste Punkt ist die geringe Sicherheit, die mit dem Streifenschnitt einher geht.
So ist es selbst einem Laien ohne Probleme möglich, die einzelnen Streifen wieder zusammen zu kleben und wie ein Puzzle so zusammenzusetzen, dass die Inhalte wieder lesbar werden. Für wichtige, private, brisante oder geheime Inhalte ist dieses einfache Verfahren also nicht geeignet. Da bietet sich der so genannte Kreuzschnitt, den man auch unter dem Namen Partikelschnitt kennt, deutlich besser an. Dabei werden die Längsstreifen noch mehrmals quer geschnitten, wodurch kleine Schnipsel entstehen, die nur mit deutlich mehr Geduld wieder zusammenzusetzten wären. Je präziser und sicherer dies getan wird, umso länger braucht das Gerät aber natürlich auch, um ein einzelnes Dokument zu vernichten. Gleichzeitig ist dieses Verfahren deutlich lauter als der einfache Kreuzschnitt, was beispielsweise in einem Büro, das von mehreren Personen benutzt wird, sehr störend sein kann. Als Ausgleich ist das Volumen an Schnittgut deutlich geringer, wodurch sich dieses Verfahren für regelmäßige Entsorgungen auch größere Datenmengen eignet.

Unterschiedliche Sicherheitsstufen

Mit den verschiedenen Schnittverfahren geht auch eine unterschiedliche Stärke der Sicherheit einher. Eine spezielle Din-Norm regelt, welche Zusammensetzungen der Verfahren welcher Sicherheitsstufe entspricht, wobei diese S1 bis S5 genannt werden. Diese werden vor allem durch die Breite und Länge der überbleibenden Papierstreifen genormt. S1 stellt dabei die Grundform dar, die nur dem Zweck dient, einfaches Schriftgut unlesbar zu machen. Alle Geräte, die den Streifenschnitt anwenden, fallen unter diese Kategorie, während ab S2 bereits der Partikelschnitt angewendet wird. Mit einer Oberfläche von max 400mm ² auf dem Partikel wird diese Stufe für interne Daten empfohlen, die keiner speziellen Sicherheit bedürfen. Geräte ab S3 sind sogar häufig in der Lage, härtere Materialien wie Kunststoff zu vernichten, wodurch sie auch Kreditkarten oder Farbfilme unbrauchbar machen können. Darüber hinaus gibt es auch Geräte, die in der Lage sind, optische Datenträger, wie CDs oder DvDs unbrauchbar zu machen, und sogar magnetische, wie die veraltete Diskette, zu vernichten. Diese Stufe ist ideal für den Umgang mit vertraulichen Dokumenten, bietet aber immer noch nicht die höchste Sicherheitsstufe. Über diese maximalen Stufen für geheime Dokumente, S4 und S5, hinaus gibt es noch die ungenormte Stufe S6, die von Geheimdiensten verwendet wird, um die vernichteten Dokumente vollends unbrauchbar zu machen. Häufig geht mit dieser Stufe eine Verbrennung der überbleibenden Kleinstpartikel einher.

Arten von Aktenvernichtern

Um nun das beste Gerät für Ihr Büro zu finden, müssen sie alle oben genannten Eigenschaften der Maschine berücksichtigen. Angefangen mit der Sicherheitsstufe, die natürlich mit einem höheren Preis einher geht, muss auch entschieden werden, für wieviele Dokumente der Aktenvernichter gebraucht wird. Soll er nur einzelne Dokumente vernichten, und wird nur selten verwendet, oder müssen täglich große Datenmengen entsorgt werden? Für ersteres reichen kleine Geräte, die durchaus auch laute Betriebsgeräusche von sich geben können. Sollte allerdings jeder Mitarbeiter über ein eigenes Gerät verfügen kann sich die Lärmbelastung einer großen Anzahl an Geräten schnell als unangenehm heraus stellen. Ideal für den Büroalltag sind einfache Aktenvernichter der Stufen S2 und S3, während für die zentrale Entsorgung von sehr großen oder gar riesigen Mengen an Daten Großmengen-Aktenvernichter ideal geeignet sind, die natürlich auch den höchsten Preis aufweisen.